Deutschlands Wirtschaft wächst, aber im April gibt es eine kleine Delle. Die Einkaufsmanagerindizes sind schwächer als von Analysten erwartet. In der Eurozone gibt es eine Konjunkturabkühlung.

Die deutsche Wirtschaft hat im April etwas an Schwung eingebüßt. Der Sammelindex für die Privatwirtschaft – Industrie und Dienstleister zusammen – sank auf 54,2 Zähler von 55,4 im Vormonat, wie das Markit-Institut im Rahmen der ersten Veröffentlichung mitteilte. Das Konjunkturbarometer hielt sich damit aber klar über der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum anzeigt.

Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes sank auf 51,9 Zähler von 52,8 im Vormonat, Volkswirte hatten dagegen einen Indexanstieg auf 53,0 prognostiziert. Der Index für den Servicesektor sank auf 54,4 Punkte von 55,4 im Vormonat. Ökonomen hatten einen minimalen Anstieg auf 55,5 erwartet.

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